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Seit 2009 werden einmal im Jahr Menschen ausgezeichnet, die trotz eines Schicksalsschlages nicht

 

nur ihr Leben meistern, sondern Außerordentliches geleistet haben. Unser Ziel ist es,Werte zu

 

vermitteln und außergewöhnliche Menschen mit ihren außergewöhnlichen Taten als Eckpfeiler

 

unserer Gesellschaft im Rahmen einer herzvollen Gala zu würdigen!

Die Initiatoren

Emese D.-Antal und Christian Rijavec sind zwei ehemalige Spitzensportler, die 2009 aus einer Idee eine jährliche Veranstaltung gemacht haben. In den Jahren 2009 und 2010 fand diese in Innsbruck, von 2011 bis 2014 in der Wiener Hofburg statt. Seit 2015 bietet der Ballsaal des Wiener Rathauses den eleganten Rahmen für die Gala mit Herz.

Der Award

Seit 2010 hat die Auszeichnung ein Gesicht und einen Namen. Die Zillertaler Künstlerin Margot Stöckl formte sie und wir gaben ihr den Namen. Die "TARA" wird jährlich in 7 Kategorien verliehen und hat durch die Geschichten und die Würde ihrer Preisträger mittlerweile mehr Gewicht, als die 5 KG polierter Bronze.

Charity & Projekte

Der Reinerlös unserer Non-Profit Veranstaltung geht in Form von direkten Geldspenden an Organisationen, Projekte oder betroffene Einzelpersonen, wo schnelle und unbürokratische Hilfe notwendig ist. Wir unterstützen aber auch laufend unsere Preisträger bei anderen Angelegenheiten, wo unsere Kontakte und Möglichkeiten oft mehr wert sind, als bares Geld.

 62 Preisträger aus 10 Ländern wurden bisher mit der TARA ausgezeichnet

 
Rüdiger Böhm

Rüdiger Böhm

"Grenze oder Herausforderung – du entscheidest"

Schon von Beginn an spielte Sport im Leben unseres Preisträgers eine wichtige Rolle. Fußball war die größte Leidenschaft, aber auch jede Form von Wassersport, Skifahren und Tennis gehörten immer zu seinen bevorzugten Sportarten.

 

Nach dem Abitur begann er ein Studium der Sportwissenschaften in Darmstadt. Zum Ausgleich ging er schwimmen, Rad fahren oder joggen und abends mixte er Cocktails und servierte Drinks in einer Bar…

 

 

…bis zu dem Tag, als er mit seinem neuen Rennrad zur ersten Trainingsfahrt aufgebrochen war. An jenem 21. April 1997 änderte sich alles!

 

Nach einer Kollision mit einem LKW wurde er schwer verletzt ins Darmstädter Klinikum eingeliefert. Was folgte, waren viele kritische Tage ohne jegliche realistische Überlebenschance und lange Wochen im Krankenhaus. Am Ende hat er den Kampf ums Überleben gewonnen und stand da - nein, saß da -  im Rollstuhl, ohne Beine!

 

Heute hat er sich erfolgreich ins Leben zurück gekämpft, auf zwei Prothesen laufen gelernt und steht wieder mit beiden Beinen fest im Leben. Nach einer fast einjährigen Rehabilitationsphase fing er wieder an im Sport zu arbeiten.

 

Heute kann er auf eine fast 20jährige Erfolgsgeschichte als Fußballtrainer im Nachwuchs-Spitzenfußball zurückblicken. Ende 2006 hielt er als weltweit einziger Trainer ohne Beine das UEFA-Pro-Lizenz Diplom des DFB in Händen.

 

Inzwischen lebt er in der Schweiz und Sport ist wieder der Mittelpunkt seines Lebens. Als aktiver Sportler genießt er täglich seinen Sport, lebt seinen Traum und versucht immer wieder die vermeintlichen Grenzen zu verschieben.

 

 

Vanessa Sahinovic

Vanessa Sahinovic

"Aufgeben tue ich einen Brief"

Unsere Preisträgerin war als Synchronschwimmerin im ÖOC Team bei den Europaspielen 2015 in der aserbaidschanische Hauptstadt Baku. Es hätte der erste Höhepunkt ihrer Karriere werden sollen. Doch dann passierte am Tag vor der Eröffnung ein unfassbarer Unfall.

 

Ein Shuttlebus der Organisation –  dessen Fahrer später angab, er habe die Pedale verwechselt – raste ungebremst in die Gruppe der österreichischen Synchronschwimmerinnen.

 

Seither ist sie vom Nabel abwärts gelähmt. Als wäre das nicht schlimm genug, kämpft sie seither um eine Entschädigung, die noch immer aussteht.

 

Ihre Eltern Azra und Safet sind immer gut über die Runden gekommen und haben keine Schulden gemacht. Ihre Wohnung liegt im zweiten Stock, was zum Problem wurde, denn das Haus hat keinen Lift.

 

Safet wird seine Tochter nicht ewig vom zweiten Stock hinunter- oder in den zweiten Stock hinauftragen können.

 

Im Herbst 2017 will Vanessa wieder "in die Schule gehen", natürlich sagt sie "gehen". Auch Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer gehen einkaufen, ins Kino, gehen aus.

 

Sie hat die Hoffnung jedenfalls noch nicht aufgegeben, irgendwann einmal wieder gehen zu können. Dass sie wieder schwimmen kann, hat sie schon bewiesen und strahlt, wenn sie nur daran denkt.

 

Ihre Art mit der Situation umzugehen, für die sie nun wirklich gar nichts kann, ihre Dankbarkeit und Lebensfreude, machen sie zu einer würdigen Preisträgerin in der eigens für sie kreierten Kategorie „Hoffnung“.

 

 

Geoffrey Ball

Geoffrey Ball

"Es ist ein unbeschreiblich gutes Gefühl, anderen helfen zu können"

Unser Preisträger leidet seit einem schweren Fieberanfall in der Kindheit an einer Schallempfindungsschwerhörigkeit. Er wurde mit herkömmlichen Hörgeräten versorgt, die zwar die Lautstärke erhöhten, aber nie eine zufriedenstellende Klangqualität liefern konnten.

 

Als er 15 Jahre alt war, befanden sich implantierbare Hörgeräte zwar bereits in der Entwicklung - damals konnte er aber nicht ahnen, dass es weitere 18 Jahre dauern würde, bevor ihm Implantate eingesetzt würden, die er selbst konstruiert hatte.

 

Nach seinem Biomedizin Studium arbeitete Ball für viele Jahre im Bereich der Gehörforschung, mit Schwerpunkt Mittelohrstrukturen. Ergebnis dieser Arbeiten war die Entwicklung eines winzigen elektromechanischen Wandlers, der geeignet war, Vibrationen an die Gehörknöchelchen weiterzugeben.

 

Aufbauend darauf entwickelte Ball die Vibrant Soundbridge, ein Mittelohrimplantat, das aus einem implantierbaren Teil und einem extern getragenen Audioprozessor besteht.

 

Geoffrey Ball war dann selbst einer der ersten Patienten, die mit der Vibrant Soundbridge implantiert wurden. Inzwischen tragen mehrere tausend Menschen dieses Implantat, und er selbst auf beiden Seiten.

 

Im Dezember 2011 erschien seine Autobiografie unter dem Titel "... und ich höre doch! Ein technologisches Abenteuer zwischen Silicon Valley und den Alpen."

 

Die Beharrlichkeit unseres Preisträgers hat weltweit vielen, die an Schallleitungs- und kombinierter Schwerhörigkeit leiden, geholfen. Seine Erfindung wird es auch in Zukunft vielen Menschen ermöglichen, aktiver am Leben teilzunehmen.


 

Maria Prean

Maria Prean

"Gott macht keine Fehler"

Unsere Preisträgerin wurde 1939 in Tirol in Österreich geboren. Sie wuchs in einer katholischen Familie auf und ihre Kindheit und Jugend war stark von dem Bedürfnis geprägt, immer ein guter und braver Mensch zu sein.

 

Sie entdeckte bald ihren großen Wunsch, Mutter zu sein und sich intensiv um viele Kinder zu kümmern. So wurde sie im Jahr 1962 SOS-Kinderdorfmutter in Dornbirn. Hier opferte sich Maria mehr und mehr für die Arbeit auf und erlitt schließlich einen totalen körperlichen und seelischen Zusammenbruch.

 

Im April 1986 lernte sie ihren Mann Herbert Prean kennen, den sie im Juni desselben Jahres heiratete. Mit ihm baute sie zunächst in Innsbruck ein Missionswerk auf. Als Herbert im November 1992 an einer Krebserkrankung starb, ermutigte er Maria, diese Arbeit fortzusetzen.

 

Im Jahr 1995 reiste Maria Prean zum ersten Mal auf Einladung eines Paters nach Uganda und erlebte eine große Liebe und herzliches Erbarmen zu den Menschen dort.

 

2001 wurde der Verein „Vision für Afrika“ gegründet, der 2002 für seine Administration ein Haus in Uganda kaufte und später 65 Hektar Land geschenkt bekam, um dort Schulen und Waisenhäuser zu bauen.

 

Inzwischen lebt sie acht Monate im Jahr in Uganda und ihr Verein unterstützt ca. 5500 Kinder an 180 Schulen. Viele von Maria Prean akquirierte Sponsoren aus Europa ermöglichen diesen Kindern eine gute Ausbildung, mit der sie die Zukunft des von Kriegen gezeichneten Landes verändern können.

 

 

Thomas Gschwandtner

Thomas Gschwandtner

"Man kann auch sitzend aufrecht durch´s Leben gehen"

1996 erlitt unser Preisträger bei einem Autounfall schwere Verletzungen im Bereich des sechsten und siebenten Halswirbels, sitzt seither im Rollstuhl und kann nur noch Daumen und Zeigefinger bewegen.

 

 

Akzeptiert hat er die Situation schnell, die Empathie für andere kam aber erst später.

 

Zwanzig Jahre nach dem Unfall stellte er sein Buch vor: "Gelähmt ist nicht gestorben." Es resümiert sein gutes Leben trotz Querschnittlähmung und beantwortet Fragen, die man einem Rollstuhlfahrer aus Rücksicht oft nicht stellt.

 

„Du kommst ins Rehazentrum und glaubst, du wirst Rollstuhlfahrer. Aber die ersten Monate beschäftigst du dich nur mit Klogehen. Heute weiß ich, wie viel und was ich trinken und essen darf.“ Er hat im Buch nichts ausgelassen, auch nicht, wie man als Querschnittgelähmter Kinder kriegt.

 

Die ersten 17 Seiten schrieb er gleich nach dem Unfall. Die Idee war immer da, er hat sie nur weggeschoben, aber der Ehrgeiz blieb, ob der kleine Tom ein Buch schreiben kann. Mittlerweile zeigt er bei Vorträgen und Lesungen anderen Behinderten ebenso wie Nichtbehinderten den Blick auf´s Wesentliche.

 

Als Held von nebenan ist er genau die Art von Eckpfeiler der Gesellschaft, die durch ihre Art zu leben diese Welt zu einem besseren Ort machen.

 

Am wichtigsten ist ihm, im Moment zu leben, obwohl er drauf gekommen ist, dass es für ihn noch nicht aus ist. Es kann viel passieren, auch noch Schlimmes – aber er sagt sich bei aller Ruhe:„ Was ich habe, reicht mir - aber verlassen tät’ ich mich nicht darauf.“

 

 

Die Gala findet auch 2017 wieder im Festsaal des Wiener Rathauses statt

Wir bitten unsere Gäste klimaschonend an- und abzureisen

Anfahrtsplan

Direction


Zeitlicher Ablauf der Gala 2017

 
  • 11.November 2017
    19:00 Uhr bis ca. 23:00 Uhr

  • Noch 308 Karten verfügbar...
    ...wenige in den vorderen Reihen

  • After Party...
    ...23:30 bis 03:00 im Nord-Buffet neben dem Festsaal

  • 18:30 Uhr

    Eingang Lichtenfelsgasse

    OPEN DOORS
  • 19:30 Uhr

    Festsaal

    Galadiner
  • 20:30 Uhr

    Festsaal

    Verleihung der Tara mit Showprogramm
  • 23:00 Uhr

    Festsaal

    Ende der Verleihung, Meet&Greet
  • 23:30 Uhr

    Nordbuffet, Seitenflügel

    Afterparty - LIVE-Musik mit den "Steroids"

Ohne unsere treuen Partner wäre dieses Event nicht möglich

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