KREATEURIN DER TARA

Margot Stöckl 1
Margot Stöckl

Die Zillertalerin Margot Stöckl absolviert vorerst eine kaufmännische Ausbildung und besuchte anschließend die HTL für Kunsthandwerk und Holzverarbeitung in Innsbruck. Nach zwei Jahren in der elterlichen Tischlerei stieg sie 1986 ins Hotel- und Gastgewerbe ein. Sie machte die gesamte Innenplanung und Gestaltung für den Aufbau Ihres Hotels. 2004 zog sie sich aus dem Hotelgewerbe zurück, um sich fortan der Kunst zu widmen.

Zu „life goes on“ kam sie im Jahr 2010 durch den Künstler Michael Walenta, der auch den Mythos der Tara kreierte (siehe unten). Beim „life goes on“ – Debut wurde noch ein Glas-Pokal übergeben – ab 2010 durfte sich die Preisträger über die 5 kg schwere Tara aus polierter Bronze freuen. Über Fingerabdrücke auf der Tara freut sich jedoch niemand, deshalb gibt es seit 2011 ein Reinigungsset und ein Stoff-Handschuh in einem Holz-Case dazu.

Mehr zu dieser Ausnahme-Künstlerin unter: www.margot-stoeckl.at

Margot Stöckl 2

Der Rohling wurde aus Ton gefertigt, anschließend die Silikonform und daraus die Gussform.

Mit dieser werden jährlich unter einem sehr aufwendigen Guss-Verfahren mit bis zu 21 Arbeitsgängen pro Figur sechs bis sieben Tara´s bei der Kunst-Gießerei Krismer in Telfs gegossen. Wegen ihrer Liebe zum Detail und ihrer Bereitschaft zu großen Aufwand ist die Kunst-Gießerei Krismer DIE Anlaufstelle für die meisten namhaften Künstler dieser Szene.

 

Der Mythos & Die Neuentstehung

Michael Walenta 1

Michael Walenta

Der vielseitige Künstler Michael Walenta, der als Photograph, Designer und Buchautor tätig ist, hat in den letzten Jahren mit seinen erfolgreichen Projekten, innovativen Ideen und beeindruckenden Visionen in der Kunst-, Design- und Architektur-Szene für Überraschungen gesorgt. Sein Ziel ist es Räume, Gebäude oder Objekte spannender und impulsiver zu gestalten, um darüber hinaus dem Menschen – und seinem Umfeld, in dem er lebt – mehr Energie, Stimmungen und vor allem viel Lebensgefühl zu vermitteln. Der Wahl-Tiroler ist gebürtiger Deutscher und hat 2009 für die erste „life goes on“ – Gala ein Bild gespendet, das versteigert wurde. Er war von der Veranstaltung und der dahinterstehenden Idee dermaßen überzeugt, dass er mehr für „life goes on“ tun wollte. Er stellte letztendlich den Kontakt zu Margot Stöckl her und kreierte mit ihr gemeinsam die Idee der Tara.

Mehr zu diesem Multi-Künstler unter: www.kunstwerk-walenta.de

 Michael Walenta 2

Neben dem Mythos und der Neuenstehung, die beide aus seiner Feder stammen, war Michael Walenta auch die treibende Kraft hinter der Filmischen Umsetzung der Neuentstehung – Tara´s Taufe

 

Tara – der Mythos

Vor einigen Jahrhunderten in einer von uns fernen Kultur beginnt diese einzigartige Geschichte. Einst erblickte der Schutzpatron des Schneelandes das Leid dieser Welt. Aus dem Mitgefühl heraus rann ihm eine Träne aus seinem rechten Auge und ergoss sich zu einem See. In diesem See erblühte eine wundervolle Lotusblume. Als diese sich öffnete, stieg ein weibliches Wesen hervor. Voller Anmut und Schönheit erblickte Sie das Licht dieser Welt. Umgeben von einem verborgenem Geheimnis fasziniert Sie noch heute die Menschen dieser Kultur. Sie hat jene besonderen Eigenschaften, die das Herz eines jeden Lebenden berühren: Liebe, Güte, Sanftmut, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft. Eigenschaften, welche den Menschen eine besondere Weisheit und innere Ausgeglichenheit verleihen. Umhüllt von vielen verborgenen Geheimnissen möchte man diese magische Kraft kennen lernen, die sich hinter Ihrem Schleier verbirgt. Es ist an der Zeit jene in Vergessenheit geratene Schönheit wieder aufleben zu lassen um den Menschen zu zeigen, dass das Leben mit seinen verschiedenen Facetten eines der wertvollsten und schönsten Geschenke auf dieser Welt ist. Aus diesem Grund und einem ganz besonderem Event, welches sich „Life goes on“ nennt, haben sich zwei Künstler aus dem Zillertal auf diese geheimnisvolle Reise begeben. Margot Stöckl und Michael Walenta sind jene Schöpfer, die sich dieser besonderen Herausforderung annahmen.

Tara – die Neuentstehung

Mit der Gabe unserer Fantasie und einer guten Vorstellungskraft standen wir dieser Jahrhunderte alten Überlieferung aus dem fernen Indien gegenüber. Wir begannen zu verstehen, Sie zu fühlen und Ihre faszinierende Schönheit in Form einer Skulptur neu ins Leben zu rufen. Aus dem Ton der Erde in unseren Händen wurde Sie zum Leben erweckt. Mit der Kraft unserer Gedanken und der Liebe unseres Herzens gaben wir Ihr die Schönheit und Grazie. Mit der Hitze des Feuers schenkten wir Ihr die Unsterblichkeit und den Glanz Ihrer Magie. Getauft mit dem Wasser von sieben Bergseen, die wie türkisblaue Perlen in den hohen Regionen der Zillertaler Alpen liegen, bekam sie an einem mystischen Ort, der über Jahrhunderte schon eine spirituelle und magische Kraft ausstrahlt, ihren Namen – „Tara“. Wo immer Tara auf dieser Welt erscheint, soll Sie die guten Werte des Lebens wie Freundschaft, Vertrauen, Liebe, Güte aber auch Respekt vor dem Leben verkörpern. Sie soll den Menschen Mut und Kraft geben das Gute im Leben zu suchen, um jene schönen Eigenschaften an Andere weiter zu reichen. Es ist die Zeit gekommen dem Schicksal dieser Welt entgegen zu treten, den Menschen zu helfen, so gut man kann und unsere Natur mit Ihrer Vielfalt an Wundern zu schützen. Aber auch andere zu bewegen, nicht weg zu schauen, um die Gleichgültigkeit auf dieser Welt zu besiegen. Denn wir alle – und nur gemeinsam – machen die Schönheit dieses Planeten aus.